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OF DEAD GUERILLAS AND BURNT BRIDES
A HUMAN RIGHTS REPORT FROM INDIA
by Rainer Hörig
Westdeutscher Rundfunk, Political Feature
Sendung: 8.12.1998, WDR 5
(exerpt)

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Take 25: Adivasi-Musik
unter den folg. Text legen
Autor:
Neun Tage lang hat Hirubehn die Saat gewässert. Der runde Lehmkuchen,
aus Flußschlamm geformt, trägt nun zartgrüne Keimlinge. |
Behutsam hebt die junge Frau das Miniaturbeet in eine Tonschale und präsentiert es der versammelten Dorfgemeinde. Anschließend hebt sie ihren Schatz zum Himmel und ruft Nandru, den Urvater des Dorfes, an. Trommelschläge ertönen, Männer und Frauen singen und tanzen, ziehen los, einen steilen Pfad hinab zum Narmada-Fluß.
In Domkhedi, einem entlegenen Weiler 350 Kilometer nordöstlich
von Bombay, leben 50 Familien vom Stammesvolk der Bhil. Es ist August,
und schwere Monsunwolken streifen die Satpura-Berge. Auf den Feldern reift
die Ernte. Wie jedes Jahr um diese Zeit haben sich die Bhil um einen uralten
Niembaum am Dorfrand geschart. Sie bieten ihrem Urvater Nandru Kostproben
der Feldfrüchte an und bitten ihn um Erlaubnis, die Ernte einholen
zu dürfen. Die junge Saat, die Hirubehn gezogen hat, gilt als Symbol
der Fruchtbarkeit und als sichtbares Einverständnis der Gottheit.
Die Prozession erreicht das Ufer des Flusses.
Rot, grün und gelb leuchten die Saris der Frauen im Sonnenlicht.
Die Männer tragen firsch gewaschene, weiße Turbane und Lendentücher.
Mit den Keimlingen in der Hand betet Hirubehn zur Flußgöttin.
Sie nennt den Fluß Narmada ihre Mutter, fleht sie an, ihr Dorf nicht
im Stich zu lassen. Schließlich setzt sie den Lehmkuchen ins Wasser.
Der Kreis der Fruchtbarkeit ist geschlossen. Nandru und Narmada, Vater
und Mutter, beide sorgen für die Bhil von Domkhedi.
Take 26: Keshubhai Vasave
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Zitator:
"Mutter Narmada gilt bei uns als die höchste Autorität.
Wir bitten sie um Hilfe, wenn alle anderen Möglichkeiten versagen,
wenn beispielsweise der Arzt einem Kranken nicht helfen kann. Im Mai,
wenn der Wasserstand niedrig ist, erscheinen drüben am anderen Ufer
Fußabdrücke im Fels. Sie markieren den Ort, wo die Göttin
einst mit einem Verehrer tanzte. Am Vollmondtag im Mai versammeln sich
dort hunderttausende von Bhil aus Dörfern nah und fern, um der Narmada
zu Ehren ein rauschendes Fest zu feiern."
Sprecher:
Keschubhai Wassawe ist der einzige Mann weit und breit, der schreiben
und lesen kann. Daher bestimmen ihn die Leute von Domkhedi zu ihrem Sprecher.
Das Leben in den schroffen, nahezu vollständig entwaldeten Satpura-Bergen
ist hart und entbehrungsreich. Der steinige Boden bringt höchstens
Hirse und Hülsenfrüchte hervor. In den Sommermonaten steigen
die Temperaturen auf weit über vierzig Grad, dann wird jeder Tropfen
Wasser zur Kostbarkeit. Schulen, Krankenhäuser, Kinos und Kaufläden
sucht man hier vergeblich. Domkhedi liegt in einer jener geographischen
Randzonen des Subkontinents, die von Staat und Gesellschaft kaum wahrgenommen
werden. Hier siedeln die Nachfahren der Ureinwohner Indiens, die mit dem
Sammelbegriff "Adivasi" bezeichnet werden. Vor vielen hundert
Jahren gerieten die Königreiche der Bhil im Westen Indiens unter
den Druck mächtiger Armeen aus dem Norden. Damals zog sich das stolze
Volk in die unwirtliche Berglandschaft zurück. Die Bhil nahmen lieber
Armut und Entbehrung inkauf, als sich zu unterwerfen. Heute stehen die
Bhil vor einer ähnlichen Entscheidung. Geschichte wiederholt sich.
Take 27: Atmo Baustellenlärm
dem folgenden Text unterlegen
Autor:
Etwa fünfzig Kilometer flußabwärts von Domkhedi bebt die
Erde, werden buchstäblich Berge versetzt. Hier entsteht eines der
mächtigsten Bauwerke des Landes, der Sardar Sarovar-Staudamm. Mehr
als einen Kilometer weit krümmt sich die Betonmauer von Ufer zu Ufer.
Mit 160 Metern soll sie einmal die Höhe des Kölner Doms erreichen.
Politiker und Bürokraten wollen so Wasser für Industrie und
Landwirtschaft sowie Elektrizität gewinnen. In großformatigen
Zeitungsanzeigen wird das Projkt als die Lebensader für den Unionsstaat
Gudscharat gepriesen.
| Der Sardar
Sarovar-Damm ist nur der Anfang. Für die kommenden 50 Jahre sind
30 weitere Großdämme geplant, der Fluß Narmada soll
in eine Kette von Seen verwandelt werden. Städte und Industrien
würden weiter wachsen können, doch die Landbevölkerung
muß die Zeche zahlen. Die Stauseen würden die Felder und
Häuser von fast einer halben Million Menschen überfluten,
in der Mehrheit Angehörige verschiedener Adivasi-Völker. |
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Die Regierung verspricht, ihnen zu helfen, ein neues Zuhause zu finden. Der Beamte M.S. Raval leitet die Umsiedlungsmaßnahmen in Gudscharat.
Take 28: M.S.Raval
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Zitator:
"Bis heute haben wir etwa 8.000 Familien aus dem Narmadatal in Gudscharat
angesiedelt und jeweils mit 2 Hektar Land, einem neuen Haus, Vieh und
Hausrat ausgestattet. Wir garantieren allen Siedlern Schulbildung und
Gesundheitsversorgung. Ich kenne diese Siedlungen, und glauben sie mir,
die Leute sind glücklich dort. Nur ganz wenige, die nicht arbeiten
wollen, beschweren sich."
Take 29: Bhulabhai Moti
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Zitator:
"Hier muß ich meine Söhne zur Arbeit auf den Feldern anderer
Bauern schicken, sonst hätten wir nichts zu Essen. Daheim in Vadgam
besaß ich zwar kein Land, aber ich baute im Wald auf zwei Hektar
Hirse, Ölsamen und Hülsenfrüchte an. Davon konnten wir
gut leben. Im Wald gab es Wurzeln und Früchte kostenlos, wir brauchten
sie nur einzusammeln. Dort waren wir auf niemandes Hilfe angewiesen. Vor
rund zwei Jahren aber kamen Polizisten und rissen mein Haus ein. Die Balken
und den Hausrat luden sie auf einen Lastwagen und zwangen uns umzuziehen.
Hier erhielten wir ein Grundstück und Wellblech zum Hausbau, aber
kein Ackerland."
Autor:
Bhulabhai Moti wohnt in der Siedlung Dharampuri nahe der Stadt Baroda:
50 blitzblanke Wellblechhütten, sorgsam in Reih' und Glied aufgestellt,
eine Handpumpe für Trinkwasser, ein Gemeinschaftshaus. Tagsüber
hält sich die Familie im Freien auf, denn in dem neuen Haus ist es
unerträglich heiß. Schon länger spielt Bhulabhai mit dem
Gedanken, wieder nach Vadgam zurückzukehren und außerhalb des
bereits überfluteten Ortes einen Neuanfang zu wagen. Mehr als 600
Umsiedler haben diesen Schritt bereits vollzogen. Viele andere kämpfen
dafür, daß sie erst garnicht umziehen müssen.
Take 30: Atmo Protestparolen
unter dem folgenden Text langsam ausblenden
Sprecher:
Seit zehn Jahren leistet die Bevölkerung im Narmada-Tal Widerstand
gegen ihre Vertreibung und die Zerstörung der Umwelt. Zu Beginn der
neunziger Jahre fand der Protest ein weltweites Echo. Umweltschützer
und Bürgerrechtler konnten die Weltbank dazu bewegen, Kreditleistungen
für den Staudammbau einzustellen. Im Frühjahr 1995 verfügte
das höchste indische Gericht einen Baustop am Hauptdamm, der solange
gilt, bis die Regierung eine ordnungsgemäße Umsiedlung aller
Betroffenen nachweisen kann. Bürgerproteste verhinderten außerdem
die Aufnahme der Bauarbeiten für zwei weitere Großdämme
an Nebenflüssen der Narmada. Gegenwärtig verhandelt die Regierung
des Unionsstaates Madhya Pradesch mit Experten und Vertretern der Protestbewegung
über alternative Möglichkeiten zur Nutzung des heiligen Flusses.
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Autor:
Im Frühjahr 1998 wurde bekannt, daß sich deutsche Firmen
am Bau einer weiteren Staustufe nahe der historischen Stadt Maheschwar
beteiligen, durch die 12.000 Menschen ihre Heimat verlören. Die
Bayerische Vereinsbank stellte einen Millionenkredit bereit, Siemens
Deutschland wird Generatoren und Leittechnik liefern, die Firma ABB
erhielt den Auftrag für die Stahlbauarbeiten. |
Die beteiligten Firmen haben Hermes-Exportbürgschaften beantragt, die von der Bundesregierung bereits vorläufig genehmigt wurden. Das halten deutsche Umweltschützer und Bürgerrechtler für einen Skandal. Ein Bündnis von über 50 Nicht-Regierungs-Organisationen verlangt die Rücknahme der Bürgschaften für das Maheschwar-Projekt und mehr Transparenz im Bewilligungverfahren.
Ihre Sprecherin, Heffa Schücking von der Umweltinitiative
Urgewald begründet die Aktion:
Take 31: Heffa Schücking
"Weil deutsches Geld bei diesem Projekt eine herausragende Rolle
spielt, und weil wir glauben, daß ein Damm in dieser Art hier bei
uns nicht gebaut werden dürfte, und wir diesen doppelten Standard
ablehnen, daß solche Geschäfte in Indien gemacht werden können,
die man hier nicht dulden würde. Hier würde man nicht einfach
12.000 Leute auf die Straße setzen, ohne Entschädigung, ohne
sie zu rehabilitieren. In Indien soll das auch nicht passieren."
Autor:
Erfahrungen mit hunderten anderer Großprojekte in Indien lassen
befürchten, daß die Mehrheit der Umsiedler ins Elend abrutschen
wird. Besonders betroffen sind Adivasi, deren Wirtschafts- und Lebensweise
eng mit der Natur ihrer Heimat verknüpft ist. Durch die Umsiedlung
werden die Dorfgemeinschaften auseinander gerissen. Götter und Ahnen,
die den Menschen Geborgenheit vermitteln, müssen in der Heimat zurückbleiben.
Entwurzelt, isoliert, der Heimat und der Religion beraubt, müssen
sich die Vertriebenen dem Heer der Wanderarbeiter und Tagelöhner
anschließen. Der Schriftsteller Khuschwant Singh meint jedoch, Indien
könne auf den Bau großer Staudämme nicht verzichten.
Take 32: Khushwant Singh
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Zitator:
"Die Adivasi sind sicherlich schlecht behandelt worden. Unsere Vorfahren
trieben sie in die Wälder, damit sie die fruchtbaren Täler selbst
nutzen konnten. Wenn wir uns aber die Problematik großer Entwicklungsprojekte
wie Staudämme ansehen, die große Flächen Adivasi-Land
vernichten, so muß man, glaube ich, die Vor- und Nachteile sorgfältig
gegeneinander abwägen. (...) Soviel ich weiß, werden Versuche
unternommen, die Betroffenen umzusiedeln. Daher möchte ich kein Pauschalurteil
für oder gegen beispielsweise die Staudämme am Narmada-Fluß
fällen. (...) Wir haben bereits Milliarden von Rupien investiert,
also können wir diese Dämme nicht einfach zerstören, wir
müssen sie nutzen. (...) Ich kann die Protestbewegung nicht aus vollem
Herzen unterstützen."
Sprecher:
Der Leidensweg der indischen Ureinwohner begann mit der Einwanderung arischer
Hirtenvölker aus Zentralasien vor etwa 3500 Jahren. Diese eroberten
die fruchtbaren Flußtäler und unterwarfen oder vertrieben die
Einheimischen. Viele Ureinwohner flohen in unzugängliche Bergregionen,
um ihre Freiheit und ihre Kulturtradition zu bewahren. Doch mit fortschreitender
Industrialisierung greifen staatliche und private Unternehmen heute auch
nach den Ressourcen der Bergwälder: Holz, Bodenschätze, Wasser,
Land. Des Lebens und Schreibens unkundig, im Umgang mit Fremden unbeholfen
und traditionell bescheiden, haben die Adivasi dem konzertierten Angriff
der Industriegesellschaft wenig entgegenzusetzen. Die mehr als 70 Millionen
Nachfahren der Ureinwohner sind eine diskriminierte und entrechtete Minderheit,
meint der Jesuitenpater Walter Fernandes, der seit vielen Jahren am Indischen
Sozialinstitut in New Delhi ihre Situation erforscht.
Take 33: W. Fernandes
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Zitator:
"Adivasi sind die Leidtragenden des Fortschritts, sozial und ökonomisch.
Man raubt ihnen ihr Land, vertreibt sie, stürzt sie in Armut. Die
Diskriminierung ist nicht unbedingt beabsichtigt, aber sie ist real. (...)Die
verheerendste Verletzung der Rechte von Adivasi besteht in der Vertreibung
von ihrem Land. Vertreibung und Waldzerstörung beraubt sie ihrer
Lebensgrundlagen, zwingt sie ins Elend. Sie sind dann gezwungen, mit Aushilfsarbeiten,
als Tagelöhner zu überleben und sie werden leicht Opfer von
Ausbeutern. In New Delhi zum Beispiel arbeiten etwa 40.000 junge Adivasi-Frauen
als Putzfrauen in den Häusern der Reichen. Viele werden sexuell mißbraucht.
Aber sie haben keine Stimme, können sich nicht wehren. (...) Die
meisten Frauenorganisationen ignorieren das Problem, denn die Mittelklasse
profitiert von dieser Ausbeutung."
Sprecher:
Walter Fernandes weist auch daraufhin, daß Zentral- und Landesparlamente
eine Reihe von Gesetzen zur Förderung und zum Schutz von Adivasi-Völkern
verabschiedet haben. Eine Quote von Mandaten in allen Parlamenten sei
für Adivasi-Politiker reserviert, ebenso ein Teil der öffentlichen
Ausbildungs- und Arbeitsplätze. In nahezu allen Unionsstaaten sei
der Kauf und Verkauf von Adivasi-Land untersagt. Aber die aus britischer
Kolonialzeit stammenden Forstgesetze schrieben ein staatliches Monopol
in der Nutzung der Wälder fest und stempelten die Waldbewohner zu
Schädlingen. Kollektives Landeigentum und traditionelle Nutzungsrechte
an Naturressourcen, zwei wichtige Pfeiler der Selbstversorgung von Adivasi-Gemeinden,
seien vom Gesetz nicht anerkannt. Die Waldbewohner betrachteten daher
Forstbeamte als ihre Feinde. Ausländischen Kritikern der indischen
Forstpolitik rät Walter Fernandes jedoch zur Vorsicht.
Take 34: W. Fernandes
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Zitator:
"Im Zuge der Liberalisierung und der Globalisierung werden die Ressourcen
der Adivasi-Gebiete nicht nur von indischen Firmen beansprucht. Sie werden
auch in alle Welt exportiert. In den Industrieländern gibt es viele
Bürgergruppen, die sich über die Waldzerstörung in Indien
beschweren, ohne jedoch zu erwähnen, daß ein guter Teil des
Raubbaus auf das Konto ausländischer Firmen geht. Mithin profitieren
auch viele Ausländer von der Entrechtung der Adivasi."
Autor:
Haben die Adivasi, deren Bevölkerung immerhin fast so zahlreich
wie die der Deutschen ist, eine Zukunft? Sicher kann der Gesetzgeber
noch viel tun, um ihre Ausbeutung zu lindern. Aber Verbote und Bestimmungen
allein können das Schicksal nicht wenden, denn sie werden immer
wieder unterlaufen und verletzt. Adivasi-Gruppen fordern daher mehr
Selbstbestimmung. Ein neues Gesetz, das eine ganze Reihe von Befugnissen
der Regierung in die Zuständigkeit der Dorfräte überträgt,
stellt einen ermutigenden Schritt in diese Richtung dar. Es ermächtigt
die Dorfbewohner und ihre gewählten Vertreter zur Kontrolle der
Naturressourcen in der Umgebung, zum Betreiben eigener Schulen und
Gesundheitsstationen und es wird langfristig dazu beitragen, daß
sich unter Adivasi eine qualifizierte und talentierte Führungsschicht
bilden kann. |
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Vielleicht kommt die indische Gesellschaft auf diese Weise dem Idealbild näher, das der Schriftsteller Khuschwant Singh vom Zusammenleben mit den Adivasi entwirft.
Take 35: Khushwant Singh
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Zitator:
"Ich bin nicht dafür, allen Menschen eine Einheitskultur aufzudrücken.
Es muß den Adivasi selbst überlassen bleiben, ob sie Lendentücher
oder Hosen tragen wollen. Wenn es sie glücklich macht, ihr Leben
mit Tanzen und Saufen zu verbringen, sollen sie doch. Aber ich nehme an,
daß zumindest einige von ihnen sich nach vernünftiger Schulbildung
und einem sicheren Arbeitsplatz sehnen, anstatt mit Pfeil und Bogen auf
die Jagd zu gehen. Ich würde ihnen zwar nichts aufzwingen, aber ich
würde ihnen zumindest die Chance für ein besseres Leben eröffnen."
Take 36: Adivasi-Musik (wie Take 24)
als Kulturzeugnis der Bhil bitte länger als üblich frei stehen
lassen, in Take 37 überblenden
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