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Neues Vorlesungsverzeichnis: WS 2010/11 Download: Vorlesungsverzeichnis WS 2010/11 Das neue Vorlesungsverzeichnis für das Wintersemester 2010/11 ist nun per Download verfügbar. Ältere Vorlesungsverzeichnisse finden Sie hier. |
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An act of worship on the stage - a tevaram sequence of the Kutiyattam theatre (Eintrag vom 13. Juli 2010) Wann: Donnerstag, 15.07.10, 16.00 c.t. Wo: Archivraum der Indologie (8U11) Download: Vortrag Prof. Dr. Bożena Śliwczyńska |
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Hindi as a contact language of India (Eintrag vom 13. Juli 2010) Wann: Donnerstag, 26.11.10, 16.00 c.t. Wo: Archivraum der Indologie (8U11) Download: Vortrag Dr. Anvita Abbi |
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Die Berliner Indologie und Südasienkunde. Dokumentation einer wissenschaftspolitischen Fehlleistung Wann: Donnerstag, 8.07.10, 16.00 c.t. Wo: Archivraum der Indologie (8U11) Download: Vortrag Dr. Ingo Strauch |
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Zwischen Kastenbewegung und universaler Zivilreligion Dr. B.R. Ambedkar und die buddhistische Bewegung im heutigen Indien Wann: Montag, 28.06.10, 18.30 - 20.00 Wo: Archivraum der Indologie (8U11) Download: Vortrag Dr. Beltz Dr. Johannes Beltz, Kurator für indische Kunst, Museum Rietberg, Zürich 1956 traten im Gefolge von Bhimrao Ambedkar (1891-1956) mehrere Millionen von Indiens ehemaligen "Unberührbaren" zum Buddhismus über. Der Vortrag gibt zunächst einen Überblick über den Beginn der Bewegung und fokussiert dabei auf die besondere Rolle Ambedkars. In einem zweiten Teil steht der Buddhismus im Vordergrund (buddhistische Institutionen, Neuerfindung einer Tradition, Dalit-Literatur). Der dritte Teil wirft einen Blick auf die Widersprüche der Bewegung: Warum gelang es nicht, den universalen Anspruch Ambedkars umzusetzen? Warum blieb die Bewegung in Maharashtra auf die Kaste der Mahars und in Uttar Pradesh auf die Kaste der Chamars beschränkt? Wie lässt sich die Bewegung heute charakterisieren?
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Vom Armenhaus zur Weltmacht? – Indiens schwieriger Weg zur Großmacht Beispiele und Fakten zur wirtschaftlichen Entwicklung aus verschiedenen Regionen Indiens, Bilder und Stimmen von Gewinnern und Verlierern des Booms Wann: Donnerstag, 17.06.10, 16.15 - 17.45 Wo: Archivraum der Indologie (8U11) Download: Vorträge Rainer Hörig Rainer Hörig, Journalist und Indienexperte, Pune, Indien Indiens riesiger und rasant wachsender Markt lockt Investoren und Fachleute aus aller Welt an. In internationalen Gremien und Konferenzen erfährt die alte Kulturnation allmählich den Respekt und den Einfluss, der ihr gebührt. Indien – eine neue Weltmacht? So sehr sich das Bild Indiens in den Medien zum Besseren gewandelt hat – Indien ist immer noch das Land mit den meisten Armen, den meisten Analphabeten, den meisten unterernährten Menschen auf Erden. In vielen Landesteilen regt sich Widerstand gegen neue große Industrieprojekte. Maoistische Guerillas und opportunistische Politiker finden unter Armen und Marginalisierten immer mehr Unterstützung. Straßenblockaden, Sitzstreiks, blutige, zuweilen tödliche Polizeieinsätze. Der Boom stößt an seine Grenzen. Der Journalist und Indienexperte Rainer Hörig lebt seit 21 Jahren in Indien und ist bekannt für seine differenzierte und kritische Berichterstattung.
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Deutsche Firmen entdecken die Boomtown Pune Bilder und Stimmen aus einer Stadt im Strudel der Globalisierung Wann: Donnerstag, 17.06.10, 18.15 - 19.45 Wo: Archivraum der Indologie (8U11) Download: Vorträge Rainer Hörig Rainer Hörig, Journalist und Indienexperte, Pune, Indien Während seines Staatsbesuches im Februar 2010 ließ es sich Bundespräsident Horst Köhler nicht nehmen, einen Abstecher nach Pune zu machen. Die aufstrebende Industriemetropole nahe Mumbai hat sich nämlich zu einem bedeutenden Standort für deutsche Firmen in Indien entwickelt: Volkswagen, Mercedes-Benz, Thyssen-Krupp, Bosch und viele Mittelständler betreiben hier Produktionsstätten. Ein mildes Klima, gute Verkehrsanbindungen und ein großes Potential junger Fachkräfte machen die Attraktivität der Millionenstadt aus. In den vergangenen zwei Jahrzehnten verdoppelte sich die Bevölkerung von zwei auf vier Millionen. Im 18. Jahrhundert herrschte das Maratha-Geschlecht von Pune aus über weite Teile Indiens. Pune steht im Zentrum des Kultes um den elefantenköpfigen Hindu-Gott Ganesh, der all-jährlich mit einem rauschenden Fest verehrt wird. Aufgrund vieler guter Colleges wurde die Stadt als „Oxford des Ostens“ bekannt. In den siebziger und achtziger Jahren pilgerten Bhagwans Jünger aus aller Welt in die damals noch Poona genannte Stadt. Heute ist sie ein Mekka für karrierebewusste Software-Entwickler, Autobauer und Rüstungsexperten. Viele Einheimische bedauern dagegen den Verlust der altgewohnten Gemütlichkeit.
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Das Bangani Mahabharata: Strukturen und Kontexte Wann: Donnerstag, 21.01.10, 16.00 Wo: Archivraum der Indologie (8U11) Download: Vortrag und Colloquium Zoller Gastvortrag und Colloquium im Rahmen der Erasmus Partnerschaft Oslo – Würzburg Prof. Dr. Claus Peter Zoller Universität Oslo Das Epos wird einmal jährlich von professionellen Barden im indischen Himalaya aufgeführt. Seine sprachlichen Strukturen sind hochkomplex; inhaltlich weicht das Epos stark vom Sanskrit-Mahabharata ab. Die regelmäße Aufführung dient der Legitimierung der Autorität eines regionalen Gottes als Nachfolger der königlichen Helden des Epos. Kontexte der Aufführung – z.B. soziale Rollen der Barden sowie Konflikte mit anderen Regionaltraditionen – erlauben interessante Einblicke in die Geschichte dieser Performanztradition. |
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Aspekte zur Geschichte der indoarischen Sprachen Wann: Mittwoch, 20.01.10, 12.15 - 13.45 Wo: Archivraum der Indologie (8U11) Download: Vortrag und Colloquium Zoller Gastvortrag und Colloquium im Rahmen der Erasmus Partnerschaft Oslo – Würzburg Prof. Dr. Claus Peter Zoller Universität Oslo In den vergangenen Jahren hat sich unser Bild von der Frühzeit des Altindoarischen und von den Einzelheiten zu Ausbreitung und Entwicklung der indoarischen Einzelsprachen deutlich erweitert. So ist es nun möglich, die Ausbreitung des Indoarischen über das nördliche Südasien in mehrere Expansionsbewegungen zu untergliedern. Überdies lassen sich die Einflüsse verschiedener Substrate auf das Indoarische im Nordwesten Südasiens besser beschreiben. Vor diesem Hintergrund erfuhr in letzter Zeit die lange abgelehnte Hypothese von Abraham Grierson (Grierson leitete das Linguistic Survey of India Projekt) eines Gegensatzes zwischen "äußeren" und "inneren" indoarischen Sprachen eine Renaissance. |







